Stimmstörungen und Heiserkeit


Grundsätzlich können wir zwischen funktionellen und organischen
Stimmstörungen unterscheiden. Funktionelle Abweichungen der
Stimme können im Sinne eines "Zuviels" oder im Sinne von
"Zuwenig" auftreten und beruhen auf einem z.T. unökonomischen
Stimmgebrauch. Diese Stimmstörungen finden sich gehäuft bei
Patienten mit Sprechberufen oder Sängern. Die Behandlung
erfolgt konservativ in enger Zusammenarbeit mit Logopäden.
Organische Stimmstörungen können durch gutartige und auch
bösartige Veränderung der Stimmbänder hervorgerufen werden.
Sie können durch eine sogenannte Kehlkopfspiegelung bei der
HNO-Untersuchung erkannt werden.
Eine weitere Ursache stellt die Refluxerkrankung dar, die ebenfalls
mit einer belegten Stimme, Räusperzwang und zumeist auch Reizhusten
einhergeht. Grundsätzlich gilt, dass jede Heiserkeit, die über
drei Wochen besteht, fachärztlich untersucht werden muss, um die
Möglichkeit eines Kehlkopfkarzinoms auszuschließen.

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