Schnarchen bei Erwachsenen


Schnarchen entsteht durch Vibrationen von Weichteilstrukturen
an Engstellen der oberen Atemwege. Ursächlich hierfür ist die
Abnahme der Muskelspannung während des Schlafes.
Gewichtszunahme, Nikotin, Alkohol und schweres Essen am
Abend fördern das Schnarchen. Die Häufigkeit des Schnarchens
ist alters- und geschlechtsabhängig. Am häufigsten sind Männer
mittleren und höheren Lebensalters betroffen. Aus medizinischer
Sicht ist das reine Schnarchen unbedenklich für die Gesundheit,
es belastet hauptsächlich die Nachtruhe des Bettpartners.
Schnarchen kann auf Wunsch des Patienten und des
Lebenspartners durch einige operative oder auch konservative
Behandlungsmöglichkeiten behandelt werden.
Eine Abgrenzung zum gefährlichen Schlaf-Apnoe-Syndrom ist hier
von besonderer Wichtigkeit. Hier treten während des Schnarchens
länger anhaltende Atempausen auf, der Sauerstoffgehalt des Blutes
nimmt ab und wichtige Organe werden nicht mehr ausreichend mit
Sauerstoff versorgt. Langfristig kann dies zu gesundheitlichen Folgen
für Herz und Kreislauf führen. Die betroffenen Patienten fühlen
sich tagsüber unausgeschlafen und haben Konzentrationsstörungen.
Mittels einer in der Praxis angebotenen ambulanten Screening-
Methode in häuslicher Umgebung lassen sich beide Krankheitsbilder
zunächst voneinander abgrenzen.

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